Zum Facebook-Freundschaftsbegriff (Der Artikel)

In Gesprächen mit meiner Arbeitsgemeinschaft (Web 2.007: Im Auftrag Ihrer Universität) sind wir über Digital Natives und Digital Immigrants hin zum Freundschaftsbegriff gekommen, und wie sich dieser durch die neuen Medien verändert hat.

Zunächst zu den Zusammenhängen der Digital Natives und der Digital Immigrants. Ich selber habe Facebook und zähle zu meiner Facebook-Community 280 „Freunde“. Meine Schwester ist drei Jahre jünger als ich, zu ihrer Facebook-Community zählen 374 „Freunde“. Meine Mutter hat ebenfalls einen Facebook-Account. Sie hat dort 34 „Freunde“. Meine Oma hat seit fast genau einem Jahr bei Facebook, sie hat 9 „Freunde“. Mein Vater hat gar kein Facebook. Meine Familie verkörpert auf eine für meinen Blog und für mein Seminar wundervolle Weise verschiedenen Formen der Digital Native und der Digital Immigrants.

Ich nutze Facebook für verschiedene Dinge. Ich nutze es, um mit Freunden in Kontakt zu bleiben, um mit Kommilitonen_innen Informationen auszutauschen und um in privaten Gruppen Events zu organisieren. Allerdings nutze ich Facebook auch, um auf dem Laufen zu bleiben, was den neuesten Gossip anbelangt, um auf Facebook-Seiten Rezepte und Informationen abzugreifen und mich über Dinge wie meine Lieblingskünstler und meinen Verein zu informieren. Meine Schwester nutzt Facebook, um… Ja, um was eigentlich zu tun? Das konnte sie mir gar nicht so richtig sagen. „Für alles“ war die ungefähre Antwort. Ist ja auch echt anstrengend fast 400 „Freunde“ zu unterhalten, da bleibt kaum mehr Zeit, um weiterreichende Antworten zu geben.  Meine Mutter nutzt Facebook, um Spiele zu spielen, um mit Freunden_innen in Kontakt zu bleiben, die eben nicht nur 3 Straßen weiter wohnen und manchmal habe ich das Gefühl, dass sie Facebook auch sehr gern  nutzt, um über mich und von mir Bescheid zu wissen („Ich habe gesehen du gehts mit A auf die XY-Party?!“). Ich habe immer noch nicht so ganz herausgefunden, wofür meine Oma Facebook nutzt, jedoch hat sie vor ein paar Tage ein Foto von mir geliket. Sie guckt also zumindest Fotos an, soviel wage ich zu behaupten.

Was aber sind nun die sogenannten Facebook-“Freunde“? Was macht eine Freundschaft aus? Ich mag nicht alles vorwegnehmen, sondern zunächst hören, was IHR dazu sagt! Also kommentiert fleißig!

Wer sich noch nicht so ganz sicher ist, was er oder sie von dem Thema halten soll, kann sich ja erst mal einlesen, zB bei der Zeit http://www.zeit.de/online/2009/37/Facebook-Freunde

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