Ein Fazit

Es ist wohl oder übel aufgefallen, dass die Einträge in meinem Blog eher rar geworden sind. Vielen Studierenden muss ich das Ganze nicht erklären, die meisten befinden sich in einer ähnlichen Situation. Nichtsdestoweniger habe ich zu vielen der behandelten Themen eine Meinung und kann das Seminar reflektierend beurteilen. Um das Fazit für euch übersichtlicher zu gestalten, habe ich die Themen, zu denen ich mich äußern werde, alphabetisch geordnet.

Analyse von Blog- und Wiki-Beispielen

Gerne hätte ich von dem verantwortlichen Lehrer des Blogs, den wir uns angeschaut haben, eine Antwort auf unsere Fragen bezüglich dessen bekommen. Leider warte ich noch heute auf die Antwort. Nichtsdestotrotz ist es wieder mal schön zu sehen, dass Lehrkräfte mit den Möglichkeiten des Webs arbeiten. Schade war nur, dass der Blog nicht sehr übersichtlich aufgebaut war, das Vorgehen in meiner Arbeitsgruppe gestaltete sich demnach auch ziemlich schwierig, da keiner so wirklich die Ordnung des Ganzen erblickt hat. Besonders gut hat mir hingegen der Blog des Philosophie- und Ethik-Kurses gefallen, der gut strukturiert ist und meines Erachtens sehr sinnvoll ist, da Schülerinnen und Schüler schreiben, kommentieren und diskutieren können. Es ist eine Plattform, die über den Unterricht hinaus noch an die Schülerinnen und Schüler herantritt. Diese zwei Blogs haben in der Lerneinheit zur Analyse von Beispielen gezeigt, dass es gute und sagen wir weniger gute Ausführungen gibt. Die Analyseeinheit hat demnach auch unser Auge für das geschult, was wir in Zukunft bei unseren Blogs vermeiden sollten.

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Digital Natives / Digital Immigrants

Zu diesem Thema muss ich glaube ich nicht mehr viel sagen, wir haben es im Seminar und in der Arbeitsgruppe unendlich viele Male durchgesprochen. Wir gehören alle entweder der einen, oder der anderen Gruppe an, man kann das Ganze allerdings nicht am Alter festmachen, es gibt wiederum auch noch Untergruppen in den Gruppen, etc etc etc. Fakt ist aber, dass es in erster Linie gut ist, zu wissen, worum es sich bei Digital Natives und Digital Immigrants handelt. Die Größe des Seminars bzw. die Anzahl der Arbeitsgruppen hat schlussendlich dazu geführt, dass das Thema mittlerweile ein leises Stöhnen hervorruft, sobald der Name fällt. Die Relevanz des Themas ist dennoch definitiv vorhanden. Besonders im Rahmen eines solchen Seminars, darf „Digital Natives und Digital Immigrants“ nicht fehlen.

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Lehrerplattformen

Ich finde es einfach wunderbar, dass ich auf solche Lehrerplattformen aufmerksam gemacht wurde. Dieses Semester konnte ich sie bereits nutzen. Und auch, wenn es die Standard-Plattform ist, bin ich ein Fan von 4teachers. Es ist eine tolle Möglichkeit sich auszutauschen und zu stöbern. Ich bin der Meinung, man sollte diese Einheit nie, nie, niemals aus dem Seminarprogramm nehmen. Viele Studierende wissen sich manchmal nicht zu helfen, ihnen könnte mit dem Hinweis auf solche Lehrerplattformen geholfen werden.

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Schattenseiten des Internets

Die Lerneinheit vom VZL zu dem Thema „Schattenseiten des World Wide Web“ fand ich äußerst interessant. Man wurde erneut darauf aufmerksam gemacht, dass das Internet eben nicht nur positive Seiten hat und positive Fortschritte mit sich bringt. An dieser Stelle ist mir wieder klar geworden, welchen Auftrag wir als Lehrkräfte später haben werden. Wir müssen Aufklären und das bezieht sich nicht nur auf den Sexualkundeunterricht, sondern auf so viel mehr, wie eben auch die Aufklärung in Sachen Internet. Wer immer noch denkt, es sei die alleinige Sache der Eltern, ihren Kindern alles in Hinblick auf das Internet beizubringen, oder gar davon ausgeht, dass Kinder als Digital Natives schlechthin sind und deswegen schon alles wissen, der sollte sich die Einheit definitiv nochmal angucken. Der Lehrauftrag wird klar impliziert.

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Unterrichtsskizzen:

Juhu! Praxisbezug! Endlich! An der Uni vermisse ich immer am meisten den Praxisbezug. Hier hatten wir ihn endlich. Eine Unterrichtsstunde oder -einheit skizzieren und für diese Web 2.0 Tools verwenden. Eine klasse Idee, um den Studierenden zu zeigen, wie man das Internet und Tools aktiv in den Unterrichtsstunden nutzen kann. Dies ist eine Aufgabe, die mir mit am meisten Spaß gemacht hat. Ich konnte vor meinem inneren Auge schon sehen, wie ich später die Tools nutzen könnte, im Brainstorming mit der Arbeitsgruppe sind wir auf so viele Ideen und zu so vielen Ergebnissen gekommen, dass ich die Ideen sofort alle aufgeschrieben und abgeheftet habe, um später darauf zurückgreifen zu können. Diese Einheit im Seminar sollte auf jeden Fall erhalten bleiben.

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VZL Einheiten:

An diesem Punkt möchte ich gar nicht so sehr auf den Inhalt, sondern auf die Struktur der Einheiten eingehen. Als Englisch-Studentin bin ich bereits mit dem VLC (Virtual Linguistic Campus), dem Dependant des VZL, in Kontakt gekommen. Bei beiden Programmen gibt es positive Aspekte, jedoch auch eine ganze Menge zu bemängeln. Zum einen wären die Arbeitsblätter zu bemängeln. Diese sind teilweise schon sehr alt und den heutigen Standards nicht mehr angepasst. Man nehme das Beispiel des Computers, an dem man die Bestandteile der Hardware benennen sollte. Das war für mich eine Aufgabe des reinen Auswendiglernens und anschließend wieder Vergessenes. Ein wundervolles Beispiel für das Bulimie-Lernen. Warum dies der Fall war? Der Computer in der Lerneinheit hatte einfach so gar nichts mehr mit den Geräten zu tun, die ich heute nutze. Einige Ein- und Ausgänge waren für mich schnell zu erkennen, Lautsprecher und USB-Anschlüsse sind für mich ein Begriff. Vom Rest hatte ich so gut wie nie etwas gehört und leider konnte ich die Übung und die gelernten Begriffe überhaupt nicht anwenden, weil ich an meinem Laptop gar nicht erkennen konnte, welcher Anschluss das Puzzlestück zu dem des Computers in der Einheit war. Das war wirklich schade, denn gerade Personen, die nicht so technikbegeistert sind, möchten sich eventuell auch auf diesem Gebiet informieren und weiterbilden. Mehr Aktualität bitte! Was mich weiterhin an den Programmen stört, ist das Schwarz-und-Weiß-Denken bei der Bewertung der Arbeitsblätter. Bei Aufgaben, wie bei der oben beschriebenen liegt dieses nahe, schließlich ist ein USB-Anschluss ein USB-Anschluss und keine Keksdose. Bei anderen Aufgaben, könnte der Beantwortungsspielraum jedoch gern ein wenig weiter sein, damit man seine Antworten auch begründen kann. Nichtsdestotrotz muss man sich vor Augen führen, dass auch bei einem Programm, einer Maschine Fehler vorkommen können. Sofort die Dozenten*innen dafür verantwortlich zu machen, geht meiner Meinung nach zu weit. Man kann sagen, dass das Programm alles in allem eine gute Möglichkeit ist, sich einerseits ernst, andererseits spielerisch mit Themen auseinanderzusetzen, sein Wissen zu überprüfen und zu reaktivieren.

Daumen in die Waagerechte für die VZL Lerneinheiten.

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