Web 2.0 Tools – Eine Unterrichtsidee

Die aktuelle Wochenaufgabe in meinem Seminar lautete eine Unterrichtseinheit bzw -stunde zu skizzieren, in der wir ein oder mehrere Web 2.0 Tools verwenden sollten. Bei unserem (besser spät als nie statt findenem) Gruppentreffen haben wir uns überlegt, dass man das Ganze am besten in eine Projektwoche einbauen könnte. Thema der Projektwoche einer 6. Klasse ist „Märchen“.

Im Zuge der Projektwoche soll die Kreativität, Zeitmanagement, Sozialkompetenz und die Medienkompetenz der SchülerInnen gefördert werden. Dies geschieht durch die Arbeit mit dem Web 2.0 Tool Pixton, bei dem die SchülerInnen in Gruppenarbeit (Sozialkompetenz) mit dem Computer (Medienkompetenz) innerhalb von 3 Tagen (Zeitmanagement) einen Comic (Kreativität) zum Thema Märchen (Ergebnissicherung des Unterrichts) erstellen. Dieser wird zum Ende der Projektwoche im Plenum vorgestellt.

Den SchülerInnen wird außerdem ein Hausaufgaben-Portal vorgestellt, welches sie fortan nutzen sollten. Unten könnt ihr lesen, wie sich dieses Hausaufgaben-Portal zusammensetzt. Es ist eine Zukunftsvision von uns, von der ich sage, dass ich später gern mit so etwas arbeiten möchte.

Ebenfalls haben wir für die aktuelle Wochenaufgabe eine Präsentation angefertigt, welche wir im Seminar vorstellen werden und auf die ihr HIER zugreifen könnt. In unserer Präsentation haben wir unsere Gedanken zu einer Projektwoche festgehalten, die wir mit Web 2.0 Tools unterstützen möchten. Ein Ziel dieser Projektwoche ist es außerdem eines der Web 2.0 Tools langfristig zu nutzen und in den Unterricht einzubeziehen. Bei diesem Tool handelt es sich um ein Hausaufgaben-Portal. Wir als Arbeitsgruppe haben uns überlegt, was es geben könnte, das für SchülerInnen und LehrerInnen von gleichem Maße nützlich sein könnte. Dieses Hausaufgaben-Portal erfüllt diese Überlegung.

Die Rahmenbedingung für dieses Hausaufgaben-Portal ist ein durchweg vorhandener und uneingeschränkter Zugang zu Computer und Internet.

Das Portal könnte folgendermaßen aussehen: Die erste Möglichkeit, die es bietet, richtet sich an die LehrerInnen. Sie können Hausaufgabenstellungen simpel in dem Portal hochladen. Vorbei sind die Zeiten von „Ich hab‘ das nicht richtig mitbekommen“ oder „Ich hab‘ den Zettel nicht gefunden, auf dem ich mir die Hausaufgaben aufgeschrieben habe“. Alle SchülerInnen können auf die Hausaufgabestellungen zugreifen und das jederzeit und auf alle bisher gestellten Hausaufgaben. Dies gestaltet sich besonders nützlich, wenn es um die Vorbereitung von Klassenarbeiten geht, denn die SchülerInnen können die alten Hausaufgaben als Übungsaufgaben zum Wiederholen verwenden.

Die Idee des Portals geht sogar so weit, dass die SchülerInnen ihre Hausaufgaben ebenfalls in dem Portal hochladen können. Sobald alle SchülerInnen die Aufgaben hochgeladen haben, werden sie freigeschaltet und werden sichtbar. Dies soll „copy&paste“ und Ideenklau vermeiden.

In Anschluss an den Unterricht ist es für die LehrerInnen auch möglich ihre Tafelbilder von den interaktiven Smartboards direkt in dem Portal hochzuladen. So können die SchülerInnen, die nicht mitgekommen sind, oder den Unterricht noch einmal durchgehen möchten, erneut auf die Unterrichtsmaterialien und die Tafelbilder zugreifen. Dies gestaltet sich besonders nützlich für SchülerInnen, die dem Unterricht zB krankheitsbedingt nicht beiwohnen können.

Eine weitere Funktion, die das Portal zur Verfügung stellen soll, ist ein Chat, in dem die SchülerInnen kommunizieren und sich über ihre Aufgaben austauschen können.

Ebenfalls soll es einen „Bitte-Ansehen“-Button geben, den die SchülerInnen betätigen können, sollten sie sich wünschen, dass ihre Aufgabe von der Lehrkraft angeschaut werden. Dies hat zwei Vorteile. Zum einen lässt sich Frustration bei den SchülerInnen vermeiden, die sich jeden Tag hinsetzen und ihre Aufgaben gewissenhaft erledigen und für deren Durchsicht im Unterricht keine Zeit bleibt. Zum anderen kann es den LehrerInnen helfen, sollte ein Schüler oder eine Schülerin am Ende des Schul(-halb)jahres zwischen zwei (mündlichen) Noten stehen. Auf dem Portal kann die Lehrkraft noch einmal nachsehen, welche Note am ehesten noch zutreffend ist.

Lehrkräfte können das Portal außerdem als weitere Hilfestellung bei der Notenvergabe nutzen, in dem das Portal Statistiken aufstellt, zB darüber, welcher Schüler bzw welche Schülerin wie oft seine / ihre Hausaufgaben (nicht) gemacht hat.

Verbinden könnte man mit unserem Entwurf das Portal EtiGliss.

Habt ihr auch eine Zukunftsvision? Welches Tool ist euer Liebling? Weitere Anregungen könnt ihr euch auch bei meiner Arbeitsgruppe holen, zB bei Peter oder Cathrin

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