It’s all about the ‚Fortschritt‘

Gerade am Montag haben wir in meinem Seminar „Jugend in der Sekundarstufe“ darüber diskutiert, welche Vor- und Nachteile es im Web 2.0 für Schülerinnen und Schüler gibt, wie man aufklären muss, WER aufklären muss, ob man das Internet für Jegundlichen bis zu einem bestimmten Alter beschränken sollte, oder ob es normal ist, dass ein 2 jähriges Kind nicht mehr mit einem Buch lernt, dass die Kuh „Muh“ macht, sondern auf Papis iPad. Nach vielem Hin und Her sind wir zu einem Punkt gekommen, dem fast alle zugestimmt haben: Fortschritt kann man nicht aufhalten. So kann man den Fortschritt, dem sich das Lehren unterzieht, ebenfalls nicht aufhalten. Die Rolle von Lehrerinnen und Lehrern ist es also dem Fortschritt nicht entgegen zu wirken, sonden mit dem Fortschritt zu gehen und sich diesem zu öffnen.
Die Arbeit mit IWB (Interactive Whiteboards) ist eine Möglichkeit neue Medien im Unterricht zu nutzen. Die Vorteile der IWB überwiegen. Lehrerinnen und Lehrer können ihre Arbeit an ihre Schülerinnen und Schüler senden, sie können somit immer auf die Inhalte der Schulstunden zurückgriefen. Dies ist besonders bei der Vorbereitung auf Klassenarbeiten von großem Nutzen. Außerdem sind Schülerinnen und Schüler heutzutage an neuen Medien interessiert und favorisieren Lehrerinnen und Lehrer, die Abwechslung in den Methodenalltag bringen. Es ist meiner Meinung nach eine schöne Vorstellung, dass bald in jedem Klassenzimmer ein IWB vorzufinden ist.
Ebenso interessant ist für mich „Social Software“, die Soziale Software dient zum Informations-, Identitäts- und Beziehungsmanagement. Meiner Meinung nach sind diese Bereiche in den Sozialen Netzwerken bestens vertreten. Persönlich kann ich von mir behaupten, dass ich genau dafür soziale Netwerke nutze. Ich informiere mich über Politik, News und über Freunde und Bekannte, tausche jedoch auch Informationen mit anderen aus. Ich habe ein Profil online gestellt, in dem ich meine Identität für andere Preis gebe. Ich pflege Freund- und Bekanntschaften. Wieso sollten nicht auf Schülerinnen und Schüler diesen Weg nutzen. Ein soziales Netzwerk, welches zB nur für eine Klasse bestimmt ist, können die Schülerinnen und Schüler dieses Netzwerk nutzen, um für Projektarbeiten und die generelle Unterrichtseinheit Informationen schnellstmöglich auszutauschen. Das schnöde handschriftliche Lerntagebuch war Gestern, heutzutage schreiben Schülerinnen und Schüler Blogs, auf denen sie ihre Lernerfolge und Erfahrungen festhalten.
Wenn wir uns also dem Fortschritt öffnen, sollten wir diese neuen Lehr- und Lernmethoden in Betracht ziehen. Machen wir uns bereit, in eine paar Jahren nur noch Digital Natives vorzufinden. Ein Fakt, über den wir nachdenken sollten. Es kommt nicht oft vor, dass ich mit offenem Mund vor dem Laptop sitze, aber während der Arbeit für das Seminar bin ich zu diesem Punkt gekommen. Was mich so zum Staunen gebracht hat? Seht selbst!

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